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Baden im Mühleteich


 

Lednicer-Valticer Areal besuchen jährlich tausende Touristen. Meistens besuchen sie Lednice, Valtice, aber auch Minarett, Johannes Burg oder Museum im Freien in Pohansko. Nur wenige kommen wegen der Natur hierher. Es gibt hier viele Plätze, wo grüne Blätter rauschen, Vögel zwitschern und ein Froschorchester quakt. Zum Beispiel Lednicer Teiche bilden die bedeutendste ornithologische Lokalität bei uns.

Das Teichensystem bilden der größte mährische Teich Nesyt und Teiche Hlohovecký, Prostøední (Mittelteich) und Mlýnský (Mühleteich). Der zuletzt genannte befindet sich ganz im Osten und die Touristen werden am meisten an ihm Gefallen finden. An seinem Ufer steht der Kempingplatz Apollo, nach dem nahe liegenden Schloss genannt. Die Umgebung des Apollo Tempels, dessen Mauern eine plastische Szenerie aus der Fabel über den antischen Gott schmückt, ist wie Park geordnet. Auf den winkeligen Wegen, durch exotisches Gehölz abgegrenzt, gelangen Besucher an den Ufer des Mühleteiches. Teils gibt es da einen Sand-, teils einen Grasstrand. Der Stausee 86 ha groß ist zum Baden hauptsächlich im Frühling und Frühsommer geeignet, in der Zeit wird seine glänzende Wasseroberfläche durch Blaualgenteppich nicht bedeckt. Zum natürlichen Schwimmbad gelangen wir auf dem Asphaltweg aus Bøeclav – ca 6 km nordwestlich vom Stadtzentrum entfernt.

Lednicer Teiche dienten zum Fichfang und viele von denen behielten ihre ursprüngliche Aufgabe. Allein ganze haufen Vögel kommen hierher geflogen, um wechselwarme Delikatessen zu probieren. Manche beglücken sich mit Samen und Insekten, aber ein malerisches Nest im Schilf werden sie nicht gering schätzen. Hier leben viele Fischreiher und Wassertaucher. An Lednicer Teichen fand auch unsere wertvollste Ente Gefallen. Kein Wunder, dass diese Naturszenerie Liechtensteiner zur Parkgestaltung nutzten. Im Jahre 1953 wurde es als Naturschutzgebiet verkündet und um 46 Jahre später wurde es unter bedeutendste Sümpfe eingeschrieben.

Die Umgebung von Lednicer Teiche kreuzt ein 15 km langer Lehrweg. Wer die glänzende hinter die dunkle Schilfröhre versteckte Wasseroberfläche mit eigenen Augen sehen will, sollte hier einen Spaziergang machen. Für forschende Biologen wurden auf dem Lehrweg siebzehn Informationstafel installiert.




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foto: Jan Halady, text: Michaela Košálová