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Belveder

 

Das Schlösschen Belveder befindet sich ca 1 km nördlich von Valtice. Vom Zentrum aus gelangen wir zu ihm auf dem rot- und dann blaumarkierten Wanderweg. Direkt zum Objekt biegt ein ca 250 m langer unmarkierter verfestigter Weg ab.

In Einfachheit ist Schönheit. Das bezeugt das Schlösschen Belveder, das an dem nördlichen Rand von Valtice von Josef Hardmuth erbaut wurde. Laut Befehl des Fürsten sollte hier „ein schönes Fasanenhaus“ stehen und der Architekt erfüllte diese Aufgabe sehr gut. Das Wirtschaftsobjekt entwarf er so, dass es nicht nur den Fasanen gefiel, die die Herren hier züchten wollten, sondern auch den Baufachleuten. Die Edelleute, die ab und zu hierher kamen, waren von der wunderschönen Aussicht begeistert. Das unweite Mikulov, von vielen Weinbergen und dem Felsen Pálavas umgeben, liegt hier auf der Hand.

Das Empiregebäude wurde auf dem Fuchsberg (Lišèí vrch) im Jahre 1802 erbaut. Die zeitgenössische Literatur beschreibt v. a. die Innenräume des Hauptsalons, der wie ein chinesischer Saal gestalltet ist. In der Mitte saß ein Chinese, von Freunden auf reich geschnitzten Schemeln sitzend umgeben. An den Wänden standen mit Perlmutt geschmückte schwarze Stühle. Das Zimmer bedeckte das gedämfte Lampionenlicht. Wenn es nicht ausreichend war, erstrahlte der mit Drachen bemahlte prachtvolle Kronleuchter. Die Wände schmückten originelle seidene Bilder. In manchen Zimmern Belveders wurden Sammlungen des wertvollen Porzelans aufbewahrt; vor den Toren gab es Käfige mit Zuchtfasanen.

Im Jahre 1928 wurde geplant das Schloss noch mehr zu verschönern. Es sollten Seidentapetten hierher kommen, die bis zum Jahre 1882 den chinesischen Pavillon in Lednice schmückten. Sie stammte aus dem ruhmvollen Versailles! Zur Erneuerung Belveders kam es aber nie. Der Fürst starb plötzlich und die Arbeiten wurden gestoppt. Später wurde hier die Arbeitsstätte der Akademie vìd (Wissenschaftsakademie) gegründet. Die Gebäudearchitektur litt aber unter den fühllosen Eingriffen der Laien. Heutzutage wird das Schloss renoviert und wir hoffen es einmal besuchen zu dürfen.





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foto: Jan Halady, text: Michaela Košálová