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CHKO Pálava


Pálavas Hügel wurden im Jahre 1976 ein Naturschutzgebiet verkündet und um zehn Jahre später ein biosphärisches Naturschutzgebiet UNESCO. Sie befinden sich südlich vom Wasserwerk Nové Mlýny (Neue Mühlen). Der berühmteste Ausgangspunkt für Touristen ist Mikulov, weiter Pavlov. Die Dörfer sind mit dem rotmarkierten Wanderweg verbunden. Der westliche Teil des Naturschutzgebietes kreuzen viele weitere touristische Wege.

Es ist fast ein Wunder, dass hier die fast dreihundertachtzig Quadratmeter wunderschöner Natur erhalten blieben. Kalksteinfelsen, ausgedehnte Wiesen und warmes Klima, das alles lockt Menschen seit langem in die Pavlovs Hügel. Dieses „von der Sonne verbranntes“ Land liebten schon unsere Urahnen, dies bezeugen Feuerstätten, Mammutenknochenlager und hauptsächlich weltberühmte Venuše aus Vìstonice. Dem Statuenauthoren fiel sicher nicht einmal im Traum ein, dass das Ergebnis seiner Zeitvertreibspiele ein Nationaldenkmal wurde, das man unter Schutz bewaffneter Polizisten transportiert. Und auch nicht, dass so viele Leute nach ein paar tausend Jahren versuchen sie zu fälschen.

Nach Urmenschen kamen Römer, Slawen mit Samo, ein Paar Apostel und einige Adelfamilien mit Untertanen. Es wurde hier abgebaut, Tiere wurden gezüchtet und Wein angebaut. Wir sollten der Mutter Erde dankbar sein, dass sie von den Hügeln, mit Weinrebe bewachsen und gothischen Ruinen übersät, wertvolle Hirschkäfer, Bockkäfer, Schwalbenschwänze, Fledermäuse, Bundspechte nicht austrieb.

Die Touristen kommen hierher, um eher als kleine Ungeziefer bunte Blumen zu sehen. Die schönsten Schwertlilien wachsen in der höchst gelegenen und meist besuchten Reservation Pálavas - Dìvín. Hier gedeihen viele wertvolle und einzigartige Pflanzen, die nirgendwo in Tschechien zu finden sind. Die am besten duftende Blume - äthiopische Salbei, findet man nur auf Stolová hora bei Klenotnice.

Falls ihr Hobby keine Biologie ist, kommen Sie zu den Ruinen Weisenburgstall (Sirotèí hrádek) und Mädchenburgen (Dívèí hrady). Auf den steilen Felsen ragen sie seit eh und je und so ist es kein Wunder, dass ihre Geschichte viele Sagen umweben. Drei Felsblöcke vor Dìvièky sollen versteinerte junge Damen sein. Irgendwo in den Wäldern können Sie angeblich Pálavas Schatz ausgraben (dies versuchen Sie lieber nicht, Naturschützer treffen Sie auf jedem Schritt und Tritt :)) und in den Nächten spaziert hier die Weiße Frau.





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foto: Jan Halady, text: Michaela Košálová