Hotel My Hotel
Preis ab: 39.0 € Person/Nacht
Hotel Garni 1.PLAVEBNÍ
Preis ab: 33.8 € Person/Nacht
Pension Zámeèek La Veneria
Preis ab: 24.5 € Person/Nacht
Hotel Apollon
Preis ab: 28.0 € Person/Nacht
Pøidat hotel 

Kolonnade Na Reistnì


Die Kolonnade Na Reistnì befindet sich ca 2 km südwestlich von Valtice. Dient als Aussichtsturm und ist für die Besucher in den Öffnungszeiten zugänglich. Man kann auf dem rotmarkierten Wanderweg oder mit dem Auto zum Parkplatz- ca 500m von dem Gebäude entfernt hingelangen.

Die Kolonnade Na Reistnì ist ein Beweis für viele Fakten: dass sich Lichtensteiner mochten und sich gegenseitig schätzten; dass sie doch nicht so viel Geld hatten, wie man sagt; und dass der berühmte Architekt Josef Hadmuth nicht ganz genial war.

Die Aussichtskolonnade begann Alois I. von Liechtenstein zu bauen, aber sein jüngerer Bruder Jan Josef I. beendete sie. Er sehnte sich nach seinen Brüdern und seinem Vater, deshalb bedeutete sie ihm eine Erinnerung. An der Mauer steht (auf Deutsch) geschrieben: „Der Sohn dem Vater, der Bruder den Brüdern“ und „Den unvergessenen Vohrfahren ihr einzig verbliebener Sohn.“ Hiesige Statuen von Josef Klieber stellen Tugenden und Eigenschaften der ehemaligen Herrscher dar.

In der Zeit von Alois wurde fleißig gearbeitet, aber in der Zeit von Jan wurde es zuerst langsamer und dann hörten sie völlig auf. Einer würde gar nicht glauben, dass es ums Geld ging. Liechtensteiner wollten kein Geld für Nutzlosigkeiten ausgeben und deshalb wurden sie das reichste Geschlecht Tschechiens. Der Architekt Joseph Hardmuth (erfinder des Bleistiftes und dazu ein sehr tiefblickender Herr) war sich seiner Fähigkeiten bewußt und verlange hohe, sehr übertriebene, Belohnung. Zum Schluss wurde vom Fürsten eine Truppe von hundert Menschen berufen, aber sie brachte weder Beschleunigung noch Verbilligung. Zu dem unbeendeten Werk kam im Jahre 1812 (ein Jahr nach dem Baustilllegen) der Baumeister Josef Poppelack, aber trozdem wurde hier noch weitere vier Jahre gearbeitet.

Man kann nicht sagen, dass Reistna nicht schön wäre, aber sie spricht nicht unbedinkt über die Vorteile vom Architekten Hardmuth. Er ahmte viel zu viel die Glorietta in Wiener Schönbrunn nach. Schon der Fürst Jan Josef stritt mit ihm über die Projektmangel und infolge dessen wurde dann der Bau unterbrochen. Dass der Herrscher Recht hatte, kann man an manchen eingestürzten Mauern Reistnas sehen.

Nachdem Kommunisten Liechtensteinern während der Totalität ihren Besitz enteigneten, wurde die Kolonnade nicht bewundert. Nicht weit weg von hier wurde die Landschaft von dem „eisernen Vorhang“ überschnitten, und Reistna musste auf die Eröffnung bis zum Jahre 1961 warten. Vom Umgang aus kann man in alle Himmelsrichtungen sehen: im Norgen befinden sich Valtice von Weinbergen umgeben und der Schlosspark, im Süden Schattenberg (in Österreich), im Osten Kleine Karpaten und im Westen die Silhouette von Mikulov.


Öffnungszeit:

Kolonnade Na Reistnì (Aussichtsturm)
Mai - Juni 9:00 – 17:00
Juli - August 9:00 – 18:00
September 9:00 – 17:00
Oktober (nur Sa, So) 9:00 – 16:00
  • Die letzte Besichtigung ist halbe Stunde vor der Schließzeit.
  • Mittagspause : 12.00 - 13.00 Uhr.
  • Montags ist der Aussichtsturm geschlossen.

Eintritt:

Kolonnade Na Reistnì (Aussichtsturm)
Voll 20,- Kè
Ermäßigt – Senioren 15,- Kè
Ermäßigt – Kinder 6-15, Studenten, Invaliden 10,- Kè




Online Travel Solutions ©
foto: Jan Halady, text: Michaela Košálová