Hotel My Hotel
Preis ab: 39.0 € Person/Nacht
Hotel Garni 1.PLAVEBNÍ
Preis ab: 33.8 € Person/Nacht
Pension Zámeèek La Veneria
Preis ab: 24.5 € Person/Nacht
Hotel Apollon
Preis ab: 28.0 € Person/Nacht
Pøidat hotel 

Obelisk


 

Obelisk gennant Facka (Ohrfeige) befindet sich ca 3 km nördlich von Lednice. Zur Zeit ist er eingezäunt. Der Zugang ist nur für Fußgänger möglich – das Tor befindet sich an der Straße, die von Lednice nach Podivín führt.

Es gibt zwei Theorien, warum nördlich von Lednice ein schmaler Obelisk erbaut wurde. Die erste erzählt davon, wie auf der Stelle, wo das Monument heutzutage steht, der Führst von seiner Frau eine Ohrfeige bekam. Dies bezeugt die Tatsache, dass die Einheimischen ihn nicht anders nennen als „Facka“ (Ohrfeige). Verschiedene Varianten von derselben Sage, die in alten Kroniken und Gedenkbüchern niedergeschrieben sind, können sich nicht darüber einigen, wie sich der Edelmann diese Demütigung verdiente. Ein Historiker behautet, dass er das ganze Dorf vertrank und in Karten verlor. Andere erzählen, dass er von der Fürstin für seine Untreue bestraft wurde. Laut der Inschrift kann man denken, dass der Bau nichts mit Ohrfeigen zu tun hatte. Der Bau wurde als Friedensschlussdenkmal zwischen Frankreich und Österreich im Jahre 1797 errichtet. Und im Krieg kämpfte man sicher härter als mit ein paar Ohrfeigen! Den Obelisken ließ Alois Josef I. von Liechtenstein bauen, dessen Bruder an den Kriegen auf der österreichischen Seite teilnahm.

Lednicer Obelisk steht um ganze vierzig Jahre länger als der bekanntere (Schwarze) in Paris. Er befindet sich auf dem halben Weg zwischen Lednice und Pøítluky. Sandsteinquader sind in dreiundzwanzig Meter hohe schmale Pyramide zusammengestellt. Die Spitze bildet ein silbervergoldeter Stern. Ursprünglich führte zum Monument Pappelallee und dank ihrer Reste ist es bis heute sehr angenehm hinzuspazieren.

Der Frieden zwischen Napoleon Bonaparte und dem österreichischen Erzherzog Karl Ludvig Jan trat in die Geschichte als „Frieden aus Campo Formia“. Österreich erkannte damit den Einflussverlust in Italien an. Der Vertragsunterzeichnung gingen lange Diskussionen zwischen Napoleon (der damals nocht kein Kaiser war) und dem österreichischen Diplomaten Cobenzel vorauf. Obwohl sich der Graf einige Zeit wehrte, nachdem ihm gedroht wurde, dass die Friedensverhandlungen unterbrochen werden, wurde er zahm wie ein Lamm.

Campo Formio war auf dem halben Weg zwischen den Residenzen beider Parteien, deshalb wurde entschieden, dass der Vertrag hier unterschrieben wird. Graf Cobenzel brachte sie gleich nach der Vollendung selbst zu Napoleon nach Passariano und noch in der Nacht auf den 18. Oktober bat er um Unterzeichnung. Österreich nutzte es nicht viel, ein paar Jahre später nach der Dreikaiserschlacht, zerrüttete Napoleon Bonaparte das ganze Heilige Römische Reich. Aber das ist eine andere Geschichte und zu ihr sollten wir nach Austerlitz (Slavkov) gehen.





Online Travel Solutions ©
foto: Jan Halady, text: Michaela Košálová